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Leistung · Systemwechsel

ERP-Migration, die den Betrieb nicht anhält.

Eine ERP-Migration scheitert selten an der Software. Sie scheitert an Stammdaten, die niemand mehr versteht, an Schnittstellen, die im Altsystem gewachsen sind, und an einem Go-Live, der zu viel auf einmal will. Ich steuere die Ablösung so, dass Produktion, Lager und Versand weiterlaufen — und dass Sie am Ende wissen, was Ihr System kann.

Microsoft Dynamics 365 · SAP S/4HANA · Navision-Ablösung · Schnittstellen · Stammdaten

Die Ausgangslage

Wo Migrationen tatsächlich scheitern

Nach zwanzig Jahren im ERP-Umfeld sind es fast immer dieselben drei Stellen — und keine davon steht im Angebot des Systemhauses.

Datenqualität

Die Altlasten wandern mit

Dubletten, tote Artikel, historisch gewachsene Sonderfälle: Was im alten System halbwegs funktionierte, blockiert im neuen den Prozess. Datenbereinigung wird gern nach hinten geschoben — und wird dort teuer.

Schnittstellen

Niemand kennt mehr alle Verbindungen

Über Jahre sind Anbindungen an Lager, Versand, Zoll, Shop und Buchhaltung entstanden, teils undokumentiert. Erst im Test zeigt sich, was alles am Altsystem hing.

Go-Live-Strategie

Alles auf einmal, an einem Wochenende

Der Big-Bang ist verlockend, weil er billiger aussieht. Geht etwas schief, steht der Betrieb — und die Rückfallebene ist meist nur auf dem Papier vorhanden.

Alle drei Risiken lassen sich früh entschärfen — aber nur, wenn jemand sie zum Thema macht, bevor der Projektplan steht.

Vorgehen

Wie ich eine Migration steuere

Vier Phasen, in denen die Reihenfolge über die Kosten entscheidet.

1 · Bestandsaufnahme und Scope

Was läuft heute wirklich, was davon wird noch gebraucht? Prozesse, Schnittstellen und Datenbestände werden erfasst, bevor über das Zielsystem gesprochen wird. Hier entscheidet sich, wie groß das Projekt überhaupt wird.

2 · Zielbild und Spezifikation

Sollprozesse, Lastenheft, Priorisierung. Was Standard kann, wird Standard gelöst. Jede Sonderprogrammierung muss sich rechtfertigen — sie kostet nicht nur einmal, sondern bei jedem Update erneut.

3 · Datenübernahme und Test

Migrationskonzept, Bereinigungsregeln, mehrere Testläufe mit echten Daten. Testfälle kommen aus dem Fachbereich, nicht aus dem Handbuch. Abnahmekriterien stehen vorher fest.

4 · Go-Live und Stabilisierung

Cut-over-Plan mit Stunden statt Tagen, definierte Rückfallebene, Hypercare-Phase danach. Wo möglich in Wellen statt in einem Schritt — nach Standort, Gesellschaft oder Prozessbereich.

Klartext

Häufige Fragen zur ERP-Migration

Wie lange dauert eine ERP-Migration im Mittelstand?

Seriös lässt sich das erst nach der Bestandsaufnahme sagen. Die Spanne reicht von wenigen Monaten für eine überschaubare Einzelgesellschaft bis zu mehreren Jahren für einen internationalen Rollout. Wer Ihnen vor der Analyse einen Termin nennt, verkauft — er plant nicht.

Big Bang oder schrittweise einführen?

Wo es organisatorisch geht, rate ich zu Wellen: nach Standort, Gesellschaft oder Prozessbereich. Das kostet etwas mehr Koordination, begrenzt aber den Schaden, wenn etwas schiefgeht. Ein Big Bang ist vertretbar, wenn die Rückfallebene tatsächlich getestet wurde — nicht nur beschrieben ist.

Brauchen wir Sie zusätzlich zum Implementierungspartner?

Der Partner baut das System. Ich vertrete Ihre Interessen dabei — beides sind verschiedene Rollen mit verschiedenen wirtschaftlichen Interessen. Meine Arbeit rechnet sich, wenn sie überflüssige Sonderprogrammierung und Nachverhandlungen verhindert. Das ist der übliche Fall, aber ich sage Ihnen im Erstgespräch offen, wenn ich für Ihr Vorhaben keinen Mehrwert sehe.

Können Sie ein laufendes Projekt übernehmen?

Ja, das ist ein häufiger Anlass. Der Einstieg beginnt dann mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: tatsächlicher Fertigstellungsgrad, offene Risiken, Qualität der bisherigen Ergebnisse. Erst danach wird neu geplant — Details dazu unter Interim-Projektleitung.

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Der erste Schritt

Reden wir über Ihre Migration

Ein kostenloses Erstgespräch, zwanzig Minuten, ohne Verkaufsdruck. Schildern Sie Altsystem, Zielbild und Zeitrahmen — ich sage Ihnen, wo ich die Risiken sehe.

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